Kampfsport made in Korea

Auch wenn viele Elemente des Taekwondo in Deutschland an andere Kampfsportarten erinnern, bestehen doch wesentliche Unterschiede. Der Name gibt schon einen Hinweis. Tae bedeutet Fußtechnik und Kwon Handtechnik. Do steht, wie auch bei anderen Kampfsportbezeichnungen, für „Der Weg“ oder „Die Kunst“. Die Fußtechniken sind dabei das dominierende Element. Die Kicks werden in jeder Höhe ausgeführt, in Drehungen und Sprüngen ebenso wie aus dem Stand. Begleitet werden die Kicks von Fauststößen und Blocks. Taekwondo ist ein sehr dynamischer Sport, bei dem kraftvoll und schnell agiert wird. Der Wettkampfcharakter spielt eine große Rolle, so gibt es bei den Gurtprüfungen die üblichen vorgegebenen Formen auch in der Partnervariante.

Wie bei allen asiatischen Kampfsportarten wird großen Wert auf den dritten Teil des Namens, das Do, gelegt. Respekt, Geduld, Selbsteinschätzung und Ausbildung der inneren Stärke sind wichtige Bestandteile der Ausbildung. Jede Übungsstunde beginnt mit einer formellen Begrüßung und endet mit einem entsprechenden Verabschiedungszeremoniell.

Taekwondo wird in Deutschland für alle Altersklassen und beide Geschlechter angeboten. Es ist zugleich Ausdauertraining und Meditation. Die schnellen Kampfsequenzen trainieren Kraft, Beweglichkeit und Schnelligkeit. Das Einüben der Formen fördert die Koordinationsfähigkeit. Gleichzeitig kann man sich in die Ruhe der Bewegungen versenken. Ein idealer Sport um Körper und Geist zu trainieren.